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Six Sigma

 

Statistischer Ursprung

Der griechische Buchstabe σ ist ein mathematischer Term mit Anwendung in der Sta­tistik und dem Prozessmanagement,  der ein Maß für die Streuung um den Mittelwert µ einer Normalverteilung darstellt. Aus der Statistik abgeleitet bedeutet der Begriff 6 σ (= “Six Sigma“ im Englischen ) nichts anderes als 6 Standardabweichungen, die zwischen dem Zielwert und den Spezifikationsgrenzen eines Prozesses liegen. Mit anderen Worten entspricht dies einem Perfektionsgrad von 99,9999998 Prozent. Somit bedeutet Six-Sigma-Qualität die Entwicklung von Produkten und Prozessen, die ein Minimum an Abweichung vom Zielwert, also Fehler, ermöglichen.

In Six Sigma wird von einer Normalverteilung der Merkmalswerte der erhobenen Daten ausgegangen. Der Mittelwert und die Standardabweichung sind Kennwerte der Normal­verteilung. Der Mittelwert gibt die Lage der Verteilung an. Die Standardabweichung hingegen zeigt die Streuung der Einzelwerte auf.

Die statistischen Werte einer Stichprobe werden stets zur Schätzung der Grundgesamtheit herangezogen. Die Möglichkeit, mit Hilfe von Stichproben auf die Grundgesamtheit zu schließen, ist ein zentrales Element der Statistik und folglich auch von Six Sigma.

 

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