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Variation – der
wesentliche Erfolgsfaktor
Variation, Durchlaufzeit und Nutzungsgrad
sind Messgrößen für die Beurteilung der Leistung von
Prozessen und bilden zusammen die Dimensionen eines
Leistungs- und Verbesserungsdreiecks. Ziel der Six Sigma
Strategie ist in diesem Zusammenhang die kontinuierliche und
simultane Verbesserung dieser drei Faktoren. Insbesondere
der Variation kommt jedoch eine große Bedeutung zu, da der
bevorzugte Messwert für die Prozessleistung innerhalb des
Six Sigma Konzeptes ist. Sie stellt ein Maß für die Nähe zum
Zielwert dar. Variationen verursachen in jedem beliebigen
Produkt oder Prozess Zusatzkosten. Diese Zusatzkosten werden
durch das Unternehmen selbst oder durch den Kunden getragen.
Der traditionellen Ansicht nach
entstehen Zusatzkosten nur dann, wenn die
Merkmalsausprägungen eines Prozess- oder Produktmerkmals
außerhalb der Spezifikationsgrenzen liegen. Dies ist
allerdings in der Praxis strittig.

Daher basiert die Variationstheorie
auf der Verlustfunktion von dem japanischen Wissenschaftler
Genichi Taguchi und besagt, dass ein Produkt nur dann
optimal funktioniert, wenn die Merkmalsausprägungen seiner
Merkmalswerte genau am Nennmaß T sind. Jede Abweichung vom
Nennmaß T führt zu einer Funktionsminderung und letztendlich
zu einem Verlust (verglichen mit dem optimalen Zustand).Die
Six Sigma Auslegung trägt in Unternehmen dazu bei, dass
jegliche Abweichung vom Zielwert zu Zusatzkosten führt und
demnach die Variation als der „Feind Nr.1“ deklariert wird.
Ferner gewährleistet sie eine prozess- und leistungsbezogene
Betrachtung von Unternehmen.

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