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Minitab
Minitab ist der Marktführer für Statistiksoftware
und Services in den Bereichen Qualitätsmanagement,
Ausbildung und Forschung. MINITAB ist eine
statistische und visuelle Analysesoftware in einem
Paket, daher besteht keine Notwendigkeit mehr,
zusätzliche Module, Erweiterungen oder spezielle
Pakete zu kaufen. Anders als eine
Tabellenkalkulation wurde MINITAB von Grund auf für
die statistische Analyse konzipiert.
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Data Desk 5.0
DataDesk ist der
Champion der explorativen, grafischen Datenanalyse -
sie dient der Entdeckung von Strukturen und
Zusammenhängen in großen Datenmengen. Auf der
iconbasierten Benutzeroberfläche sind alle
Variablen, Daten und Grafiken interaktiv verbunden.
Klickt man auf ein Variablen-Icon öffnet sich das
dazugehörige Fenster mit den Daten zur Bearbeitung.
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JMP
Explorative Datenanalyse für Wissenschaft und
Technik
Die
Benutzeroberfläche von JMP ist schnell, interaktiv
und intuitiv, so kann der Anwender mit einem Minimum
von Zeitaufwand ein Maximum an Information gewinnen.
Mit der abreißbaren Werkzeugpalette läßt sich
interaktiv mit den Grafiken arbeiten: Zoomen,
Bereiche ausschneiden, markieren, rotieren, Texte
erzeugen und Hilfe aufrufen. Wird ein Punkt im
Spinning Plot mit dem Zeiger angeklickt, erscheint
die Datensatznummer, wird der Balken eines
Balkendiagramms angeklickt, zeigt JMP seinen Wert in
einer gut leserlichen Komplementärfarbe an. JMP
dient vor allem der explorativen Datenanalyse, ist
aber weder für viele Millionen von Daten, noch zum
Programmieren und auch nicht für ausgefallene
statistische (nichtparametrische) Verfahren
geeignet.
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SPSS
SPSS ist seit langen Jahren
etablierter Standard bei Statistiksoftware - mit
Wurzeln im Großrechnerbereich - und andere Programme
haben sich bezüglich des Funktionsumfanges an ihm zu
messen.
Abgekürzt heißt der Name Statistical
Package for the Social Sciences.
Die neuen Versionen
lassen nichts mehr von den kommando-orientierten
Benutzeroberflächen früherer Jahre ahnen, SPSS hat
ein völlig neues Interface erhalten und vor allem
besonders gut durchdachte Dialogfenster, welche die
Arbeit zur Freude werden lassen. Eine andere,
auffallend hilfreiche Funktion ist der Menüpunkt zum
Aufruf der zwölf zuletzt verwendeteten
Dialogfenster.
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Statistica
In
vielen Tests schneidet Statistica etwas besser ab,
als die direkten Konkurrenten SPSS und Systat. Das
liegt einerseits an der gelungenen Integration in
das Windows System, mit DDE und OLE Unterstützung,
und andererseits an der Ausgewogenheit von
Leichtigkeit der Anwendung und hohem
Funktionsumfang. Sehr positiv ist die Verwendung der
rechten Maustaste für kontextsensitive Popup-Menüs.
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StatView 4.5
StatView ist seit
langem ein Macintosh Bestseller, der vor allem in
medizinischen und biochemischen Universitätskreisen
große Anhängerschaft besitzt. Es wird im Frühjahr
1996 auch als Windows Version erscheinen, damit sind
die vielen Anwender endlich nicht mehr
plattformgebunden.
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Systat 5.2.1
Systat gehört zu den
wichtigsten Statistikprogrammen, es ist nicht
billig, aber der hohe Funktionsumfang rechtfertigt
seinen Preis. So kann man sich auch meistens
zusätzliche Kosten für weitere Module sparen, denn
im Grundpaket sind die wichtigsten Verfahren
enthalten, nur Versuchsplanung, Survival Analyse und
Quality Control müssen extra bezahlt werden.
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Das SAS System
für dispositive Informationsverarbeitung
Außer Konkurrenz bei
unserem Überblick auf Statistik Softwarepakete steht
das SAS System, welches mit seinem Anspruch als
Firmeninformationssystem in jeder Hinsicht den
Rahmen der reinen Statistiksoftware und der in
diesem Bericht möglichen Beschreibung sprengt. SAS,
der Leviathan der Statistik-Systeme, ist eine
komplette Arbeits- und Programmierumgebung mit
Prozeduren zur Datenverwaltung und Datenauswertung.
SAS besteht aus einzeln zu kaufenden Modulen, die
teilweise sehr spezielle Anwendungsgebiete abdecken.
Zu jeder dieser Komponenten gibt es zumindest ein
Handbuch, in dem die Prozeduren genau beschrieben
sind. Die Dokumentation von SAS ist sehr umfangreich
und sehr gut, dennoch ist das Lösen eines
praktischen Problems oft recht schwer, weil man die
sicher irgendwo enthaltene Information in der Fülle
der Manuals einfach nicht findet. Auch der nur bei
SAS existierende Generalindex in Buchform hilft
wenig, wenn man z.B. die Terminologie innerhalb der
SAS-Welt noch nicht genügend kennt.
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ALMO 5.0
ALMO ist der
kleinpreisige Statistik-Riese für Insider, ein
Statistiksystem, das im Leistungsumfang
Großrechnersystemen gleichzusetzen ist. Es wird seit
Jahren von Prof. Kurt Holm an der Kepler Universität
in Linz entwickelt. Begonnen hatte es noch am
Großrechner, dann für den Atari ST, schließlich gab
es einen Umstieg auf OS/2, doch mittlerweile liegt
das Schwergewicht am Weltstandard Windows in allen
Varianten.
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Statgraphics
Statgraphics kann nicht auf einer
VM-Rechenanlage verwendet werden. Es ist vielmehr
eine sehr angenehme und übersichtliche PC-Anwendung:
interaktiv, graphikorientiert, ohne
Windows-Unterstützung, mehr für den Alltag der
Angewandten Statistik. Das Programm wird über Menüs
bzw. Pull Down-Menüs bedient.
Die Hauptpunkte im Main Menu sind
Data Management and System Utilities, Plotting and
Descriptive Statistics, Anova and Regression
Analysis, Time Series Procedures, Advanced
Procedures sowie Mathematical and User Procedures.
Der letzte Punkt ist besonders
interessant: Man kann eigene Routinen zum Programm
hinzufügen und oft verwendete Auswertungsschritte
als Makro definieren. Statgraphics enthält etwa 250
verschiedene Prozeduren, wenn auch z.B. bei den
multivariaten Verfahren manche methodische Variante
fehlt. Auf eine voll integrierte Graphik wurde
großer Wert gelegt.
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BMDP
BMDP ist ein
allgemeines Datenanalyse-System mit vielen
Spezialprogrammen. Der Einsatz auf der
VM-Rechenanlage hält sich in Grenzen, da die Syntax
sehr an Fortran orientiert ist; die PC-Version von
BMDP ist jedoch sehr angenehm zu verwenden. Offenbar
beginnt man eben mit der Umstellung des Programms
auf Windows, d.h. die Benutzeroberfläche ist
unmittelbar verständlich und erinnert an jene von
SPSS. Von der Windows-Oberfläche kann man direkt in
BMDP/Classic (die DOS-Versionen von BMDP) einsteigen
und an denselben Daten weiterarbeiten. Die
finanziell sehr günstige Campuslizenz führt zu einer
verstärkten Beachtung von BMDP, was bei der Vielzahl
von sehr speziellen Programmen auch durchaus
wünschenswert ist: Enthalten sind beispielsweise
eigene Routinen zum ML-Imputieren von fehlenden
Werten, Varianz-/Kovarianzanalyse für abhängige
Messungen, Block-Clusteranalyse, Lineare und
Quadratische Diskriminanzanalyse, Kanonische
Korrelation, Multivariate Regression, Ridge- und
Polynom-Regression, All Possible Subset Regression
u.a.m. Etliche Programme werden in einem
interaktiven Modus verwendet. Die Outputs sind
vorbildlich gestaltet. Das Kapitel
Datentransformationen ist zwar eine gelinde Störung
der totalen Zufriedenheit; allerdings können Folgen
von Fortran-Befehlen direkt im BMDP-Programm
verwendet werden. Vielleicht auch dadurch hat BMDP
das Image eines Pakets für den professionellen
Anwender: Unleserliche Programme, aber sehr
leistungsfähig. Es folgt ein Überblick über die in
BMDP enthaltenen Statistik-Prozeduren (mit Ausnahme
der Auswerte-Befehle im Data Manager)
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